Skontorechner
Skonto für Rechnungen und Angebote berechnen
Rechner: Werte eingeben
Wie wird berechnet?
Zuerst wird ein eventueller Rabatt von der Nettosumme abgezogen. Auf den Nettobetrag nach Rabatt kommt die Umsatzsteuer, daraus ergibt sich der Bruttobetrag der Rechnung.
Skonto wird in der Praxis meist vom Bruttobetrag berechnet, weil der Kunde den Bruttobetrag überweist. Nutzt der Kunde das Skonto, verringert sich damit auch die enthaltene Umsatzsteuer anteilig – der Rechner zeigt diesen Anteil getrennt an.
Ist ein Zahlungsziel angegeben, berechnet der Rechner zusätzlich den effektiven Jahreszins des Skontos. Er zeigt, wie teuer es für den Kunden ist, das Skonto verfallen zu lassen – und wie viel dich als Rechnungssteller die schnellere Zahlung kostet.
Formel
Brutto = Netto nach Rabatt × (1 + USt-Satz) · Skonto = Brutto × Skontosatz · Zahlbetrag = Brutto − Skonto
Praktisches Beispiel
Rechnung über 1.000 € netto, 20 % USt, 3 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen: Bruttobetrag 1.200,00 €, Skonto 36,00 €, Zahlbetrag 1.164,00 €.
Häufige Fragen
Wird Skonto vom Netto- oder vom Bruttobetrag berechnet?
Üblich ist der Bruttobetrag, also der Betrag, den der Kunde tatsächlich überweist. Entscheidend ist aber, was auf der Rechnung vereinbart ist.
Was muss auf der Rechnung zum Skonto stehen?
Mindestens der Skontosatz und die Frist, zum Beispiel „Zahlbar innerhalb von 8 Tagen mit 3 % Skonto oder innerhalb von 30 Tagen netto“. Hilfreich ist es, den Zahlbetrag mit Skonto direkt anzugeben.
Lohnt sich Skonto für den Kunden?
Fast immer. 2 % Skonto bei 10 statt 30 Tagen entsprechen einem Jahreszins von über 36 %. Selbst ein Kontokorrentkredit ist meist günstiger, als das Skonto verfallen zu lassen.